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Materialien & Nachhaltigkeit

Warum du eine Brille nur mit einem Mikrofasertuch reinigen solltest

Mikrofasern sind so fein gesponnen, dass sie Fett und Staub aufnehmen, statt es über das Glas zu schieben – anders als Kleidung, Papier oder Zellstofftücher, deren gröbere Fasern und Zusatzstoffe Mikrokratzer verursachen können.

Was Mikrofasern technisch anders macht

Mikrofasern sind extrem fein gesponnene Fasern (deutlich feiner als ein menschliches Haar), die durch ihre große Oberfläche Fett und Staubpartikel regelrecht aufnehmen und in der Faserstruktur einschließen, statt sie nur über die Oberfläche zu verteilen.

Warum Kleidung und Papier die schlechtere Wahl sind

T-Shirt, Pullover oder Papiertücher enthalten gröbere Fasern (bei Papier zusätzlich Holzfasern), die eingelagerte Staub- und Schweißsalzpartikel beim Wischen über das Glas schieben, statt sie aufzunehmen – der Mechanismus hinter den meisten Mikrokratzern (siehe Hausmittel-Mythen und Antireflex-Beschichtung).

Die Grenze: auch ein Mikrofasertuch kann schaden

Ein Mikrofasertuch ist nur so gut wie sein eigener Sauberkeitszustand – ein bereits verschmutztes Tuch wirkt selbst wie Schleifpapier. Wie du dein Tuch richtig pflegst, erfährst du im Artikel Wie reinigt man ein Mikrofasertuch richtig?

Autor: Moritz Weinert, Gründer NURO Labs · Zuletzt aktualisiert am 8. September 2026