Brillenpflege & Ultraschallreinigung
Brille mit Antireflex-Beschichtung: Was du bei der Reinigung beachten musst
Antireflex-Beschichtungen sind hauchdünne, mehrschichtige Vergütungen, die Spiegelungen reduzieren – und dadurch kratzempfindlicher als unbeschichtetes Glas. Berührungslose Reinigung ist hier die schonendste Methode.
Wie eine Antireflex-Beschichtung funktioniert
Eine Antireflex- bzw. Entspiegelungsbeschichtung besteht aus mehreren extrem dünnen, aufgedampften Schichten, die Lichtreflexionen an der Glasoberfläche reduzieren – dadurch wirken Gläser klarer und die Augen hinter der Brille sind besser sichtbar.
Warum sie kratzempfindlicher ist als das Grundglas
Da diese Schichten so dünn sind, können bereits feinste Partikel beim Wischen (Staub, eingetrocknete Schweißsalze) Mikrokratzer verursachen, die auf unbeschichtetem Glas kaum auffallen würden – auf der Antireflex-Schicht aber sichtbare, oft bläulich schimmernde Kratzspuren hinterlassen.
Sichere Reinigung ohne Reibung
Berührungslose Ultraschallreinigung umgeht dieses Risiko komplett, da nichts über die empfindliche Schicht reibt (siehe Was ist ein Ultraschallreiniger und wie funktioniert Kavitation?). Für die schnelle Zwischenreinigung gilt: nur ein sauberes, frisches Mikrofasertuch verwenden, nie Papiertücher oder Kleidung.
Autor: Moritz Weinert, Gründer NURO Labs · Zuletzt aktualisiert am 8. September 2026