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Materialien & Nachhaltigkeit

Wie reinigt man ein Mikrofasertuch richtig, ohne es zu beschädigen?

Ein Mikrofasertuch sollte separat von Handtüchern und ohne Weichspüler gewaschen werden – Weichspüler und Fusseln aus anderer Wäsche verstopfen die feinen Fasern und machen das Tuch selbst zur Kratzquelle.

Warum die Wäsche des Tuchs selbst so wichtig ist

Ein Mikrofasertuch funktioniert, weil seine feinen Fasern Fett und Schmutz aufnehmen. Sammeln sich in genau diesen Fasern selbst Rückstände an – etwa durch falsches Waschen – verliert das Tuch seine Wirkung und kann eingelagerte Partikel beim nächsten Gebrauch über das Brillenglas schieben.

So wäschst du es richtig

Separat von Frottee-Handtüchern und Kleidung waschen – andere Textilien geben Fusseln ab, die sich in der Mikrofaser festsetzen.

Keinen Weichspüler verwenden: Er legt sich als Film über die Fasern und blockiert genau die Eigenschaft, die das Tuch nützlich macht.

Niedrige Temperatur (meist 30–40 °C laut Herstellerangabe) und an der Luft trocknen lassen.

Woran du erkennst, dass ein Tuch ausgedient hat

Wenn ein Mikrofasertuch trotz Waschens fettig oder schmierig wirkt statt zu trocknen und zu glänzen, oder wenn es sich hart/steif anfühlt, hat es seine Saugfähigkeit verloren und sollte ersetzt werden.

Autor: Moritz Weinert, Gründer NURO Labs · Zuletzt aktualisiert am 8. September 2026